McKinsey-Studie 2026: Warum 94 % der CMOs bei KI nicht vorankommen
Kurz gesagt: McKinsey hat für die Studie „State of Marketing 2026“ 500 Marketing-Entscheider in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien befragt. Ergebnis: Branding ist die Top-Priorität für 2026, KI landet nur auf Platz 17 von 20. Der Grund ist kein Desinteresse, sondern Frust: 94 Prozent der befragten Marketing-Organisationen haben ihre KI-Reife noch nicht wirklich weiterentwickelt, gebremst durch zögerliche Führung, fehlendes Know-how und verstreute Einzelprojekte. Die kleine Gruppe von 6 Prozent, die KI wirklich beherrscht, sieht bereits 22 Prozent Effizienzgewinn und erwartet 28 Prozent.
Stand: 17. Juli 2026
KI auf Platz 17 von 20 CMO-Prioritäten. Für viele klingt das nach Ernüchterung. Für uns klingt es nach der ehrlichsten Marketing-Studie des Jahres.
Was wirklich passiert ist
McKinseys „State of Marketing 2026“ befragte 500 leitende Marketing-Entscheider in fünf europäischen Ländern. Die Top 5 Prioritäten für 2026: Branding, Budget-Management, Datenschutz, Authentizität, Employer Branding. Generative KI schafft es nur auf Platz 17 von 20. 72 Prozent der CMOs planen zwar, ihr Budget im Verhältnis zum Umsatz zu erhöhen, aber nur ein Bruchteil kann seine Marketing-Ausgaben klar über ROI erklären. Und der eigentliche Kern: 94 Prozent der befragten Organisationen haben bei ihrer KI-Reife noch keinen nennenswerten Fortschritt gemacht.
Die Ausnahme macht den Unterschied: Die 6 Prozent, die ihre KI-Nutzung als ausgereift beschreiben, berichten bereits 22 Prozent Effizienzgewinn, den sie überwiegend in weiteres Wachstum reinvestieren, mit einer erwarteten Steigerung auf 28 Prozent.
Was das für dich heißt
Die Studie zeigt nicht „KI ist unwichtig“, sie zeigt „KI ohne Fundament bringt fast nichts“. Wenn 94 Prozent stecken bleiben, ist Stillstand statistisch normal, aber trotzdem teuer. Denn während die Mehrheit KI additiv und planlos einsetzt, ein Tool hier, ein Experiment dort, ohne klare Strategie, baut die kleine Gruppe mit echtem Fundament gerade einen Vorsprung auf, der sich 2027 kaum noch einholen lässt.
Die Reihenfolge, die McKinsey implizit bestätigt, ist genau die, die wir seit Monaten predigen: erst Markenpositionierung und Content-Strategie klären, dann KI zur Skalierung einsetzen. Wer das umdreht, produziert vor allem eins: austauschbaren, generischen Content, den zehn andere Unternehmen genauso hätten schreiben lassen können.
Die D!E-Einordnung
Wir sagen das nicht erst seit dieser Studie: Dein KI-Content klingt wie alle anderen, wenn er keine Marke hinter sich hat. Jetzt bestätigt McKinsey mit harten Zahlen, was wir aus der Praxis kennen. Das ist kein Grund, sich zurückzulehnen, sondern einer, genauer hinzuschauen, in welcher der beiden Gruppen dein Unternehmen gerade steht.
Das eigentliche Risiko heißt nicht „zu wenig KI“. Es heißt „KI ohne Haltung“. Ein klares Markenfundament ist keine Fleißaufgabe vor dem eigentlichen KI-Einsatz, es ist die Voraussetzung dafür, dass KI überhaupt etwas Eigenes produziert statt eines weiteren austauschbaren Textbausteins.
Gehört dein Marketing zu den 6 Prozent mit echter KI-Reife, oder zu den 94 Prozent, die gerade planlos experimentieren? Lass uns das in einem kostenlosen Beratungsgespräch ehrlich klären, 30 Minuten, ohne Verkaufsdruck.
FAQ: Marke, KI und die McKinsey-Studie 2026
Was zeigt die McKinsey-Studie „State of Marketing 2026“?
Die Befragung von 500 Marketing-Entscheidern in fünf europäischen Ländern zeigt, dass Branding 2026 die Top-Priorität für CMOs ist, während generative KI nur Platz 17 von 20 erreicht. Grund ist vor allem, dass 94 Prozent der Organisationen ihre KI-Reife noch nicht nennenswert weiterentwickelt haben.
Heißt das, KI ist für Marketing unwichtig geworden?
Nein. Die Studie zeigt vielmehr, dass KI ohne Markenfundament wenig bringt. Die 6 Prozent der Organisationen mit ausgereifter KI-Nutzung erzielen bereits 22 Prozent Effizienzgewinn, mit steigender Tendenz. Die Priorität liegt auf Marke zuerst, KI als Verstärker danach.
Was unterscheidet die reifen 6 Prozent von den anderen 94 Prozent?
Vor allem eine klare Strategie statt verstreuter Einzelprojekte, ausreichendes internes Know-how und Führung, die KI nicht nur ausprobiert, sondern konsequent einsetzt. Diese Gruppe baut KI auf einem bestehenden Markenfundament auf, statt sie als Ersatz dafür zu nutzen.
Das Fazit, ungefiltert
94 Prozent Stillstand ist keine Randnotiz, es ist der Normalfall. Wer sich also gerade schlecht fühlt, weil die eigene KI-Nutzung noch chaotisch ist, ist in bester Gesellschaft. Nur: Gute Gesellschaft ist kein Wettbewerbsvorteil.
Die 6 Prozent, die es richtig machen, zeigen, dass der Unterschied nicht im Tool liegt, sondern im Fundament davor. Wer Markenpositionierung, Zielgruppe und Content-Strategie klärt, bevor er KI großflächig einsetzt, verwandelt Geschwindigkeit in Ergebnis. Wer die Reihenfolge umdreht, verwandelt Geschwindigkeit in Beliebigkeit, nur schneller produziert.
Die gute Nachricht: Der Rückstand der 94 Prozent ist aufholbar, aber nicht durch noch ein KI-Tool. Sondern durch die Arbeit, die die meisten überspringen wollen: Klarheit darüber, wofür die Marke steht, bevor die KI loslegt.
Geschrieben von Dag Achtzehn, Gründer von D!E mit Ausrufezeichen. KI-First-Marketing aus Montabaur für den DACH-Raum. Wir reden nicht über KI. Wir arbeiten damit.
Bereit, dein Marketing auf D!E-Niveau zu heben? Lass uns sprechen.
Sag Hallo →