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Thumbnail zum D!E Ungefiltert Beitrag über die steigende KI-Nutzung im deutschen Mittelstand. Die Grafik zeigt, dass mittlerweile 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen KI einsetzen – ein Anstieg von 118 Prozent seit 2024.

40 % des Mittelstands nutzt jetzt KI, ein Plus von 118 % seit 2024

Kurz gesagt: Eine neue Studie von IW Consult im Auftrag des Internetwirtschaftsverbands eco zeigt, dass mittlerweile 40 Prozent der deutschen Unternehmen KI einsetzen, ein Plus von 118 Prozent seit 2024. Selbst Betriebe mit unter 50 Mitarbeitenden liegen schon bei knapp 40 Prozent. Von den Nicht-Nutzern nennen 61 Prozent als Hauptgrund, KI sei für ihr Geschäftsmodell nicht relevant, 34 Prozent fehlende interne Kapazität, 29 Prozent Datenschutzbedenken. Gleichzeitig ist der Anteil der Stellenausschreibungen mit geforderten KI-Kompetenzen in der Industrie von 10 auf 17 Prozent gestiegen.

Stand: August 2026

40 Prozent. Plus 118 Prozent seit 2024. Der Mittelstand hat den KI-Zug erwischt, auf den viele noch vor zwei Jahren gewartet haben, ohne einzusteigen. Nur: 60 Prozent stehen immer noch am Bahnsteig.

Was wirklich passiert ist

IW Consult hat im Auftrag von eco, dem Verband der Internetwirtschaft, 500 deutsche Unternehmen befragt, gewichtet nach Unternehmensgröße, und zusätzlich rund 55 Millionen Stellenausschreibungen aus den Jahren 2019 bis 2025 ausgewertet. Die Ergebnisse der Studie sind hier nachzulesen: 40 Prozent der Unternehmen setzen inzwischen KI ein, ein Plus von 118 Prozent seit 2024. Bemerkenswert: Auch kleine Betriebe mit unter 50 Mitarbeitenden liegen mit knapp 40 Prozent fast gleichauf mit dem Durchschnitt, KI ist also längst kein Konzernthema mehr.

Bei den Nicht-Nutzern nennen 61 Prozent „keine Relevanz für das eigene Geschäftsmodell“ als Hauptgrund, 34 Prozent fehlende interne Kapazität, 29 Prozent Datenschutzbedenken. Parallel dazu ist der Anteil der Stellenausschreibungen, die KI-Kompetenzen auf operativer Ebene verlangen, in der Industrie von 10 Prozent (2019 bis 2022) auf 17 Prozent (2025) gestiegen. KI wandert also spürbar aus der IT-Abteilung heraus in die Fachbereiche.

KI im Mittelstand · IW Consult / eco, 2026

Warum 60 % noch zögern, und wo KI längst in den Fachbereichen ankommt

Hauptgründe der Nicht-Nutzer gegen KI-Einsatz, und der Anstieg KI-bezogener Anforderungen in Stellenanzeigen der Industrie.

Hauptgrund gegen KI-Nutzung

Keine Relevanz fürs Geschäftsmodell
61 %
Fehlende interne Kapazität
34 %
Datenschutzbedenken
29 %

Mehrfachnennungen möglich · Basis: befragte Nicht-Nutzer

KI-Kompetenz gefordert in Industrie-Stellenanzeigen

Anteil der Ausschreibungen
10 % (2019–2022) 17 % (2025)↑ +7 Pp
Gründe gegen KI-Nutzung (Nicht-Nutzer, Mehrfachnennungen möglich)
GrundAnteil
Keine Relevanz fürs Geschäftsmodell61 %
Fehlende interne Kapazität34 %
Datenschutzbedenken29 %
KI-Kompetenz in Industrie-Stellenanzeigen
ZeitraumAnteil
2019–202210 %
202517 %

Was das für dich heißt

Wenn du selbst noch zu den 60 Prozent Nicht-Nutzern gehörst: Du bist damit nicht allein, aber die Gruppe wird kleiner und die Lücke zu den 40 Prozent größer. Und wenn du zu den 61 Prozent gehörst, die sagen „für uns nicht relevant“, lohnt sich eine ehrliche Nachfrage: Ist das Ergebnis einer echten Prüfung, oder eher eine bequeme Einschätzung aus dem Bauch heraus? Beides fühlt sich von außen gleich an, kostet aber sehr unterschiedlich viel.

Für die 40 Prozent, die längst nutzen, gilt eine andere Warnung: Nutzung ist nicht gleich Strategie. Wer KI in Einzeltools ausprobiert, ohne Prozesse und Team wirklich mitzunehmen, zählt zwar in der Statistik als „KI-Nutzer“, holt davon aber oft kaum etwas heraus. Die eigentliche Trennlinie verläuft nicht zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern, sondern zwischen ausprobieren und wirklich können.

Die D!E-Einordnung

„Nicht relevant für unser Geschäftsmodell“ ist der mit Abstand häufigste Grund gegen KI, und genau deshalb der gefährlichste. Er klingt nach einer fundierten unternehmerischen Entscheidung. In der Praxis ist er in den meisten Fällen keine Analyse, sondern eine Schutzbehauptung, die eine unbequeme Prüfung erspart. Wenn 40 Prozent der Branche längst nutzt und der Anteil sich seit 2024 mehr als verdoppelt hat, wird aus „haben wir geprüft und verworfen“ schnell „haben wir nie ernsthaft geprüft“.

Genau das ist der Unterschied, den wir im Alltag sehen: Unternehmen, die KI wirklich einsetzen, haben vorher zehn Minuten investiert, um zu klären, wo im eigenen Betrieb KI überhaupt etwas bringt. Unternehmen, die „nicht relevant“ sagen, haben diese zehn Minuten meistens übersprungen.

Hast du wirklich geprüft, ob KI für dein Geschäftsmodell relevant ist, oder nur vermutet? Im Bereich KI-Kompetenz schauen wir uns gemeinsam an, wo KI in deinem Unternehmen tatsächlich etwas bringt. Klär das in einem kostenlosen Beratungsgespräch, 30 Minuten, ohne Verkaufsdruck.

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FAQ: KI-Nutzung im Mittelstand 2026

Wie viele Unternehmen in Deutschland nutzen KI?

Laut einer aktuellen Studie von IW Consult im Auftrag von eco setzen inzwischen 40 Prozent der deutschen Unternehmen KI ein, ein Plus von 118 Prozent seit 2024. Auch kleine Betriebe mit unter 50 Mitarbeitenden liegen schon bei knapp 40 Prozent.

Warum nutzen 60 Prozent der Unternehmen noch keine KI?

Die häufigsten genannten Gründe sind fehlende Relevanz für das eigene Geschäftsmodell (61 Prozent), fehlende interne Kapazität (34 Prozent) und Datenschutzbedenken (29 Prozent). Der erste Grund ist dabei oft weniger geprüft, als die Formulierung vermuten lässt.

Ist „keine Relevanz für mein Geschäftsmodell“ ein guter Grund, KI nicht zu prüfen?

Als Ergebnis einer echten Prüfung kann das ein legitimer Schluss sein. In der Praxis ist es aber häufig eine unbelegte Vermutung. Angesichts einer Branche, die sich seit 2024 mehr als verdoppelt hat, lohnt sich eine kurze, konkrete Prüfung mehr als eine pauschale Ablehnung.

Das Fazit, ungefiltert

Der Mittelstand hat in Sachen KI aufgeholt, schneller als es die Debatte der letzten zwei Jahre vermuten ließ. Das ist die gute Nachricht. Die unbequeme Nachricht steckt in den Ausreden der restlichen 60 Prozent, allen voran der beliebtesten: „nicht relevant für uns“. Bei 40 Prozent Marktdurchdringung und einem Wachstum von 118 Prozent in zwei Jahren wird dieser Satz jedes Quartal ein Stück unglaubwürdiger.

Aber auch für die 40 Prozent, die schon nutzen, gilt: Dabei sein ist nicht dasselbe wie davon profitieren. Wer KI nur ausprobiert, ohne Prozesse, Team und Strategie mitzudenken, taucht zwar in der nächsten Studie als Nutzer auf, aber nicht in den Zahlen, die am Ende zählen.

Der ehrlichste erste Schritt ist derselbe für beide Gruppen: zehn Minuten investieren, um konkret zu prüfen, wo KI in deinem Unternehmen tatsächlich etwas bringt, statt es zu vermuten oder blind auszuprobieren.


Geschrieben von Dag Achtzehn, Gründer von D!E mit Ausrufezeichen. KI-First-Marketing aus Montabaur für den DACH-Raum. Wir reden nicht über KI. Wir arbeiten damit.

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